Fritz-Bauer-Gesamtschule 

Schulleben

Berichte aus unserer Arbeit

27.01.2017

Schüler produzieren eine eigene Radiosendung - Besuch der Klasse 7d beim WDR

Am Freitag, den 20.01.2017 hatten alle Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule frei – nur wir nicht! Wir mussten zum WDR nach Köln und fanden das jedoch nicht schlimm, da wir sehr viel Spaß bei der Zusammenarbeit mit unseren Mitschülern und unseren Lehrern Frau Schweizer und Herrn Pürling hatten.
 
Wir nahmen die S-Bahn von Meindorf aus und fuhren zum Kölner Hauptbahnhof. Von dort aus gingen wir zu Fuß durch die Innenstadt zum 1Live-Studio, wo uns bereits zwei Journalisten erwarteten, die uns hinter die Kulissen des Radiosenders 1Live führten. Als wir mit dem ersten Eindruck das Studio verließen, brachten uns die Journalisten zum WDR Studio Zwei – die Medienwerkstatt. Dort angekommen stellten sie uns kurz die Berufe, die es beim Radiosender gibt, vor und erklärten uns den Ablauf einer Radiosendung. Anschließend bekamen wir alle einen Job, um eine solche Radiosendung produzieren zu können.
 
Beim Info/Wetter präsentierten Diako, Moritz, Noemi und Robin die aktuellen News und Wettervorhersagen sowie die Fußballergebnisse. Daniel G., Judith und Mayra führten das Kollegengespräch über die offizielle Amtseinführung Donald Trumps mit anschließenden Festlichkeiten. Auch Aaron, Daniel R. und Fabio beschäftigten sich in einer Umfrage mit Donald Trump. Über die neuesten Geschehnisse der Welt der Stars und Sternchen informierten uns Aicha, Sedef und Termeh. Die Moderatoren Lisa und Tamim führten durch das gesamte Programm der Radiosendung mit Fragen an ihre „Kollegen“ und Ankündigungen der Songs, die von Anita, Arati, Pepe und Vy ausgesucht wurden. Jason, Sandro und Tim waren für die Schalte zuständig. Sie führten eine erdachte Umfrage zu einem auf der Straße lebenden Obdachlosen, welcher ihnen vom Leben auf der Straße und seinem Drogenkonsum erzählte, durch. An der Technik übten sich Eric, Henriette, Jan und Vedat. Sie waren dafür zuständig, dass die Musik und Mikrophone in der richtigen Lautstärke eingestellt waren und dass die Jingles und die Musik per Tastendruck punktgenau eingespielt wurden. Dass die Arbeit geordnet und zügig erledigt wurde, dafür sorgten die Planer Alexander und Cris Belle.
 
Gemeinsam gingen alle Gruppen ihren Aufgaben nach. Nach 15 Minuten trafen sich alle zu einem ersten Meeting, um den Ablauf der Sendung mit den Planern zu besprechen. Hier wurden alle Themen zusammengetragen und aufeinander abgestimmt. Danach machten sich wieder alle für 35 Minuten an die Arbeit. Informationen wurden gesammelt, Texte gesucht und geschrieben, Musik ausgewählt und die Technik bedient. Als die Zeit um war, trafen sich alle erneut, um den endgültigen Ablauf der Sendung durchzugehen und um einen Probedurchlauf aufzunehmen. Aufgeregt hörten wir dieser Probe zu und bekamen anschließend Tipps zur Verbesserung, die alle dankend annahmen. Auch beim zweiten Durchlauf saßen wir gemeinsam aufgeregt da, lauschten der Aufnahme und warteten auf unsere Einzelauftritte.

Die Technikerin Henriette sagte: „Ich fand, dass es eine neue Erfahrung war, weil man sehr viel aufpassen und ständig die Mikrophone aus- und anmachen musste.“ Von einem weiteren Techniker hörten wir, dass es „Bock“ gemacht habe.

„Sehr cool, dass ich die Ehre hatte, mich an diesem Tag über die wichtigsten Stars zu informieren und diese auch in der Sendung zu repräsentieren“, sagte ein Mitglied der Pop – Gruppe stolz. Mit einem Lachen gab ein Mitglied des Kollegengesprächs zu: „Man hat Angst davor, einen Fehler zu machen, doch wenn dein Part vorbei ist, scheint alle Aufregung weg zu sein.“ Weitere Mitschüler bestätigten auch die Aussage, dass sich die eigene Stimme ganz anders anhöre als man denkt, aber man höre sich deutlicher.

Viel zu schnell verging die Zeit im WDR-Studio. So hatten wir noch etwas Zeit für eine kurze Stärkung und machten uns auf den Rückweg zum Zug, in dem wir noch über unsere Eindrücke diskutierten und uns mit neuen Erfahrungen auf den Heimweg machten.

Cris Belle, Henriette, Judith