Einführungsphase

Die Termine für die Klausurphase werden am "schwarzen Brett" ausgehängt. Bitte auf aktuelle Änderungen achten! Die Termine für die Nachschreibklausuren hängen ebenfalls aus.

Einladung zur LK Wahl

LK-WAhl (96,5 KiB)

Politisch-historische Bildungsfahrt nach Berlin der EF

Am Montag, den 11. März 2019 um 6.45 Uhr versammelten sich auf dem Parkplatz der Fritz-Bauer-Gesamtschule 63 Schülerinnen und Schüler mit 4 Lehrern für die Abfahrt nach Berlin. 4 Stunden Busfahrt lagen vor der Jahrgangsstufe mit ihren Beratungslehrerinnen Frau Knebel und Frau Wilting sowie Herrn Kentenich und Herrn Hausen. Ziel der Fahrt  war es, Einblicke in die deutsche Politik und die parlamentarische Arbeit zu bekommen, ebenso wie neue Kenntnisse über die Politik und das Leben in der DDR im Kalten Krieg zu gewinnen.

Am zweiten Tag begann der Tag mit dem Besuch des deutschen Bundestages. Unter anderem war die Stufe im Parlamentssaal und der Kuppel des Reichstags und hatte die Gelegenheit, mit den Mitarbeitern unseres Bundestagsabgeordneten Herrn Dr. Röttgen über die aktuelle Politik zu sprechen. Themen wie die Sicht der Politik zu „Fridays for Future“ wurden angeregt diskutiert. Am Nachmittag war die Stufe dann in zwei Gruppen zu einem Rollenspiel zum „Selber-Parlamentieren“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt eingeladen. Hier diskutierten die Schülerinnen und Schüler unter „realen“ Bedingungen über die Legalisierung von weichen Drogen. Auch so manche Verhaltensweise, die im Deutschen Bundestag nicht geduldet wird, wurde von den Akteuren augenzwinkernd gemahnt. Dies führte  auch zu erheiternden Momenten.

Mittwochs starteten alle mit einer Stadtführung von Sabine Müller durch die Viertel von Berlin: Kurfürstendamm, die Zentren von Ost- und Westberlin sowie die „neue Mitte“ und Kreuzberg wurden in der Stadtrundfahrt durchquert. Highlights der Tour waren die EastSideGallery sowie das Holocaust Mahnmal.

Nachmittags wurde dann in den Projektschwerpunkten gearbeitet. Die Gruppe „Mensch und Umwelt“ besuchte das MenschenMuseum am Alexanderplatz, wo die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Führung durch die Ausstellung „Körperwelten“ planten und durchführten.
Der Projektschwerpunkt „Kunst und Ästhetik“ besuchte einen Theaterworkshop im Jüdischen Museum und im Deutschen Historischen Museum lernten die Schülerinnen und Schüler der Gruppe „Geschichte und Internationales“ so einiges über das Leben der Menschen in der Nachkriegszeit – sowohl im Westen als auch im Osten.

Am Donnerstagmorgen wurden wir mit dem Bus nach Hohenschönhausen gefahren, wo der Besuch des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses der Stasi auf dem Programm stand. In drei Gruppen wurden wir durch die „beeindruckenden“ und beklemmenden Zelltrakte geführt und über die damaligen Haftbedingungen und Verhörmethoden informiert.

Nachmittags ging es unter der Erde weiter: in den Berliner Unterwelten konnten die Schülerinnen und Schüler nochmals Einblicke in die Zeit des Kalten Krieges gewinnen. In zwei Themenführungen– Atombunker und Tunnel in die Freiheit – führten verschlungene Wege durch den Berliner Untergrund und wir durften sogar ausprobieren wie es sich anfühlt, mit bis zu 25 Personen in einem kleinen Raum leben zu müssen – die Vorstellung dafür reichte kaum aus.
Abends dann der Höhepunkt der gemeinsamen Aktivitäten: alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer besuchten den Club Matrix und feierten gemeinsam von 20.00 bis 24.00 Uhr. Es fühlte sich wie eine ganze Nacht an und begeisterte alle. Ein tolles Erlebnis, dass den Zusammenhalt der Stufe sehr gestärkt hat.
Am Freitag stand dann noch die 9-stündige Rückfahrt nach Hause an. Eine wundervolle, erlebnisreiche, interessante und weiterbildende Reise ging zu Ende.

Erdkunde-Exkursion nach Beuel zum Thema “Hochwasserschutz“

Am 07.05.19 trafen sich die beiden EK-Grundkurse der EF mit ihren Lehrern morgens in Beuel, um das Thema „Hochwasserschutz“ vor Ort zu erarbeiten. Dies erfolgte größtenteils mit Hilfe der App „Biparcours“, die eine von Herrn Bieber selbst zusammengestellte „Rallye“ enthielt. So erkundeten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen Beuel als Ort historischer Hochwasser und im Hinblick auf Hochwasserschutzmaßnahmen und lernten, den Stadtteil mit anderen Augen zu sehen. Dass die Bewohner des Uferbereichs im Notfall mit einem Schlauchboot, einem batteriebetriebenen Radio, einem weißen Tuch (um Hilfe zu signalisieren) und Materialien zum Bau eines Steges auf mögliche Hochwasser vorbereitet sein sollen, war den Schülerinnen und Schülern ebenfalls neu und verwunderte sie - denn beim letzten großen Hochwasser, das große Teile des ufernahen Bereichs Beuels überflutete, waren die Schüler noch gar nicht geboren. Dem Hochwasserschutz sei Dank, dass die Anwohner in den letzten Jahren davor bewahrt blieben und dies in Zukunft hoffentlich auch bleiben.